The Lou Baxter Project

Glamouröser Retro-Rock im Soundgewand des neuen Jahrtausends

Sex, Drugs & Rock ‘n‘ Roll sind für den US-Amerikaner Lou Baxter definitiv keine Fremdwörter. „I guess you could say I was always the last guest at a party, I never skipped an opportunity for mindless fun and erotic endeavours. It’s no longer about that. Truth is my addiction“, sinniert der in Long Beach, Kalifornien geborene Mittvierziger über sein wildes Leben in früheren Jahren.

Nach einer mehrjährigen musikalischen Odyssee durch die USA, die Lou mit Auftritten in lokalen Clubs und Gelegenheitsjobs finanziert, landet er schließlich über Umwege in good old Germany. Dort trifft er auf den Gitarristen und Songwriter Torsten Drever, den Sänger Oliver Wengeler und den Keyboarder Peter Albert. Bei ersten Jamsessions werden die drei Musiker schnell zum musikalischen Spiegel von Lous Seele. Torsten verarbeitet verschiedene Kapitel der bewegten Baxter-Biografie zudem in seinen Songtexten: von der selbstzerstörerischen Schwermut verflossener Liebschaften bis zu Lous euphorischen Aufbruch nach Deutschland – dem Land seiner Vorfahren.

„Start it up – a gasoline frenzy! The music swells in four-stroke beats“
Songzitat aus „Gasoline frenzy“


The Lou Baxter Project: Erste Songs entstehen in Eigenregie

Im März 2021 nimmt das „Lou Baxter Project“ musikalisch an Fahrt auf: Torsten nimmt in Hamburg unter Lous Regie erste Songstrukturen auf und schickt die Ideen an Oliver und Peter. Die beiden Bochumer sind bereits seit den 90er-Jahren musikalische Weggefährten des Anglisten und zeigen sich von Torstens und Lous Konzepten begeistert. Die geografische Entfernung zwischen Bochum und Hamburg überbrücken die Musiker schließlich mit moderner Technik: Auf Cloudspeichern verschmelzen einzeln eingespielte Tonspuren zu groovenden Essays über Lous Leben.

Am 10. März 2021 veröffentlicht das Lou Baxter Project mit „Bloody knuckles“ ein erstes Release auf allen großen Streamingdiensten – u.a. Spotify, Apple Music, Deezer und YouTube Music. Schnell folgen mit „Magnolia Motel“ und „Gasoline Frenzy“ weitere Songs – allesamt tanzbare Retrospektiven von Lou Baxters furioser Vergangenheit.

Mit der Veröffentlichung der vierten Single „Fly away“ ist der musikalische Stil der Band dann endgültig gefunden. Aber irgendwie auch nicht!

The Lou Baxter Project: Modernes Songwriting trifft auf Bläser & Retro-Orgeln

Die ausgefeilten Bläser-Arrangements des „Lou Baxter Projects“ klingen nach weißen Smokings und schwarzen Fliegen. Die dreckigen Orgelsounds nebst Leslie-Effekt lassen Fans der wilden 70er-Jahre aufhorchen. Groovige Drums und moderne Synthesizer-Sequenzen schlagen den Bogen in die aktuelle Gegenwart. Ollis variabler und ausdrucksstarker Gesang fungiert als Roter Faden und sorgt für die nötige Brand Recognition. Und die von Torsten eingespielten Gitarren wandeln nach Lust und Laune zwischen Klängen im Tarantino-Style und funkig/souligen Riffs.

Lou Baxter ist nun einmal eine eigenständige Persönlichkeit und lässt sich musikalisch in keine Schublade stecken. Am ehesten steht das „Lou Baxter Project“ für glamourösen Retro-Rock im Soundgewand des neuen Jahrtausends. Start it up, the engine growls. The music drives – the crowd goes wild!

The Lou Baxter Project sind:

Torsten Drever – Lyrics, Lead- & Rhythmus-Gitarren, Bass
Oliver Wengeler – Lead- & Backing-Gesang, Percussions, Session-Horns-Programmierung
Peter Albert – Keyboards, Synthesizer & Sequenzer-Programmierung, Mundharmonika